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Der Hof

Der Hof Konau 11 – Natur. Kultur. Gastlichkeit befindet sich im kleinen Dorf Konau in der Gemeinde Amt Neuhaus auf der rechtselbischen Seite des Landkreises Lüneburg. Das denkmalgeschützte Konau bildet mit dem angrenzenden Dorf Popelau ein einheitliches Marschhufendorf und ist das weltweit einzig vollständig erhaltene dieser Art. Es liegt direkt am Altdeich, inmitten des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue.

Die Region ist sehr abwechslungsreich und lädt zum Entdecken ein. Neben den geschichtlichen Besonderheiten beeindrucken die rund 12.000 Obstbäume, die an Straßen und Wegen sowie auf Streuobstwiesen und in kleinen Hausgärten stehen. Rechnet man alle Strecken zusammen, dann kommt man auf 60 Kilometer Obstbaumalleen. Die Vielfalt der Apfel-, Birnen- und Pflaumensorten ist einzigartig in ihrer Ausprägung. Bisher konnten rund 100 Sorten identifiziert werden. Von diesen sind viele sehr selten oder kommen nur hier vor.

Für die Besucher der Region wurden im Rahmen von 12 Lehrpfaden viele Sorten mit einem Namensschild versehen. Darüber hinaus gehört das Amt Neuhaus zu Deutschlands erster Arche-Region, der Arche-Region Flusslandschaft Elbe, zu der sich zahlreiche Betriebe zusammengeschlossen haben, um selten gewordene Nutztierrassen zu erhalten. Mehr dazu erfahren Sie im Archezentrum Amt Neuhaus.

Hof Konau11Hof Konau11Dass es den Hof Konau 11 heute in dieser Form gibt, ist der Sparkassenstiftung Lüneburg zu verdanken. Sie hat die Hofanlage 2012 mit ihrem reetgedeckten Niedersachsenhaus, ihrer ortstypischen Durchfahrtsscheune und den Stallungen erworben. Die Stiftung möchte mit ihrem Engagement die historisch wertvolle Hofstelle erhalten, gleichzeitig wollte sie einen Ort der Begegnung schaffen sowie einen Ort, von dem aus Obstbäume in den Alleen gepflegt und damit erhalten werden können.

Um den Besuchern die Themen Natur, Kultur, Gastlichkeit näher zu bringen, wurde das Haupthaus umgebaut und es entstand eine Mostküche mit angeschlossenem Lager für Obst, eine Bibliothek und Büro. Die große Diele bietet heute Platz für Veranstaltungen und themenbezogene Ausstellungen. Auf dem Gelände entstand ein Staudengarten mit heimischen Blütenpflanzen und eine Birnenallee säumt den Weg zu den Gebäuden. In der Hofscheune befindet sich eine dauerhafte Ausstellung zum Thema „Grenzgänge – Leben im Sperrgebiet“. Und im Hofcafé „Gelber Richard“, dem ehemaligen Schweinestall, können sich die Besucher mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.